Ätztechnik - das Verfahren

Die Herstellung von feinsten Blechteilen ist eine Herausforderung der Fertigungstechnik. Mit der Ätz-Technik kann die passende Lösung geboten werden. Mit dem Ätzverfahren ist es möglich, Feinblech-Werkstücke schnell und kostengünstig zu fertigen. Prototypen, aber auch kleine und größere Serien sind damit kein Problem.

Und so funktioniert's:

 

(1): Belichtung des beschichteten Materials

Bevor das Werkstück bearbeitet werden kann, wird zuerst - ähnlich wie beim Siebdruck - ein Negativ-Litho (Filmtasche) erstellt. Das Metall wird mit einer UV-lichtempfindlichen Beschichtung versehen. Das beschichtete Material wird zwischen zwei Lithofilmtaschen eingelegt. (1)

(2): beidseitiger Ätzvorgang

Anschließend wird es mit UV-Licht belichtet. Das Licht trifft dabei durch die Aussparungen im Lithofilm auf die Beschichtung. Dort wo das Licht auftrifft, reagiert die Beschichtung, bleibt am Material haften und wird resistent gegen den nachfolgenden Ätzvorgang. Von beiden Seiten wird an- oder durchgeätzt. Dabei bleiben die beschichteten Flächen erhalten, alles andere wird entfernt (2).

Zum Schluss wird die verbliebene ätzresistente Beschichtung mittels einer Lauge entfernt - fertig ist das Ätzteil!

Ätzen zeichnet sich vor allem durch die geringen Werkzeugkosten aus. Dadurch können Nullserien und Kleinauflagen sehr wirtschaftlich gefertigt werden. In der Großserienproduktion sprechen die Flexibilität und die Qualitätskonstanz für's Ätzen.

 

Fakten über das Ätzen

Mehr Infos über verwendbare Materialien und mögliche Toleranzen

Materialien und Toleranzen »

Anwendungsmöglichkeiten

Formätzteile: die Herstellung präziser Bauteile mit Hilfe der Ätztechnik

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